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Der Litermont ...

früher: LIDERMONT, ist ein 414 Meter hoher, besonders markanter Berg und bietet eine ausgezeichnete Fernsicht.
Romantische Legenden vom Litermont gibt es viele. Das hängt auch damit zusammen, dass der Berg Kupferminen enthielt und damit über einige Jahre Menschen Arbeit und Brot gegeben hat. Getrieben von ihrer Armut suchten viele Menschen aus der Umgebung nach Bodenschätzen, was man noch an den Aushöhlungen an sehr vielen Stellen sehen kann. Längst sind die Minen erschöpft. In Düppenweiler, Landkreis Merzig-Wadern, ist ein Museumsbergwerk eingerichtet worden. Hier kann man sich die mühsame Tätigkeit der Arbeiter noch vorstellen- und dankbar sein, dass es solche Verhältnisse heute nicht mehr gibt.
Erzählt wird die Geschichte des Maldix vom Litermont. Der wohnte demnach mit seiner Familie in einer Burg, die auf dem Litermont gestanden haben soll. Seine Mutter war der Sage nach die "Burgfrau Margaretha von Lidermont", zu deren Ehren im Jahre 1852 das Kreuz auf dem Litermont errichtet worden ist. Ihr Sohn war wohl nicht so frömmelnd wie die Mutter, er gilt heute noch schlechthin als Bösewicht in der Gegend. An einem Karfreitag soll er, bei der Verfolgung eines Hirsches mit seinem Pferd, einen steilen Felshang hinabgestürzt und zu Tode gekommen sein. Hierzu das Buch: Sagen der Saar von Matthias Enzweiler, wurde neu aufgelgt, der Einband zeigt den Maldix zu Pferd. "Der wilde Jäger vom Litermont" wird hier von Albert Kreutz erzählt.
Von einer Burg ist heute nichts mehr zu sehen. Hinweise darauf erhält man allerdings durch Bodenformen, die deutlich auf einen Wall hinweisen. Es dürfte sich aber eher um eine einfache Befestigungsanlage gehandelt haben. Nachweisbar lebten schon Kelten (Grauer Stein = Druidenstein) und Römer in dieser Region, die den Litermontgipfel als Beobachtungspunkt nutzten. Die Fernsicht ist hervorragend.
Die Litermontgemeinde Nalbach hat den Wert ihrer Umgebung erkannt und das Wegenetz attraktiv ausgebaut. Dafür erhielt die Litermont-Gipfeltour im Jahre 2007 die höchste Auszeichnung vom Deutschen Wanderinstitut. In der Düppenweiler Gemarkung schließt sich der Litermont-Sagen-Weg an. Diese beiden Wanderwege treffen am privaten Naturdenkmal "Grauer Stein" aufeinander. Wir sorgen dafür, dass das Felsgebilde frei zugänglich ist. Von oben haben Sie eine tolle Sicht. Das Besteigen/ Klettern erfolgt auf eigene Gefahr!
Hiesige Bewohner profitieren vom natürlichen Umfeld, den Wanderwegen etc.; sie haben ihren Wohnsitz dort, wo andere ihre Freizeit verbringen.
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